Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs)

 

 

§ 1 Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

 

1.) Die von beiden Vertragspartnern akzeptierten Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Geschäftsbedingungen zwischen der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie und dem /der KlientIn als mündlichen Behandlungsvertrag im Sinne des § 611 BGB soweit zwischen den Vertragspartnern nichts Abweichendes vereinbart wurde.

 

2.) Der Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der /die KlientIn das generelle Behandlungsangebot der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie annimmt und sich an sie zum Zwecke der Beratung wendet.

 

3.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie ist berechtigt eine Beratung ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Sowohl die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie als auch der /die KlientIn können einen bestehenden Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch für die bis zur Ablehnung der Behandlung erbrachten Leistungen erhalten.

 

 

§ 2 Inhalt des Behandlungsvertrages 

 

1.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie erbringt ihre Dienste gegenüber dem /der KlientIn in der Form, dass sie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zur Beratung von KlientIn nach eigenem Ermessen und im Sinne des Wohles des /der KlientIn anwendet.

 

2.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie erbringt ihre Leistungen, sofern zwischen den Vertragsparteien nichts Abweichendes vereinbart wurde, in dem genannten Praxisraum. Eine Behandlungseinheit dauert 60 oder 120 Minuten.

 

3.) Die Therapie der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie ersetzt keine Untersuchung /Behandlung durch einen Arzt /eine Ärztin. Der /Die KlientIn ist aufgefordert, sich bei Beschwerden mit Krankheitswert selbstverantwortlich in die Behandlung eines Arztes /einer Ärztin zu begeben.  

 

4.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie darf keine Krankschreibungen vornehmen und darf keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen.

 

 

§ 3 Mitwirkung des/der KlientIn

 

Zu einer aktiven Mitwirkung ist der /die KlientIn nicht verpflichtet. Eine Behandlung ist jedoch in der Regel nur bei aktiver Mitwirkung der KlientInnen möglich. Dies gilt insbesondere für die Erteilung erforderlicher Auskünfte als Grundvoraussetzung für eine Beratung sowie angeratene und /oder notwendige ärztliche Untersuchungen.

 

 

 

§ 4 Honorierung der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

1.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie hat für ihre Dienste einen Honoraranspruch. Dieser richtet sich, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde, nach den Sätzen der Preisliste der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie.

 

2.) Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist die Abgabe von apothekenpflichtigen Arzneimitteln PsychologInnen und HeilpraktikerInnen für Psychotherapie, wie oben bereits aufgeführt, nicht gestattet. Dahingegen stellt die Abgabe von Arzneimitteln durch Apotheken an den /die KlientIn für empfohlene Arzneimittel ein nicht durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfasstes Direktgeschäft dar, das auf die Honorargestaltung der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie keinen Einfluss hat.

 

3.) Die Vermittlung von freiverkäuflichen Arzneimitteln, natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Hilfsmitteln gegen Provision ist der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie gestattet.

 

4.) Der /Die KlientIn ist darüber informiert, dass die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie keine Zulassung zu Krankenkassen, Beihilfestellen oder sonstigen Kostenträgern hat. Die Honorare sind von den KlientInnen selbst zu bezahlen.

 

5.) In Ausnahmefällen übernehmen private Zusatzversicherungen die Kosten der Therapie anteilig oder in vollem Umfang. Die Abklärung davon im Vorfeld sowie die entsprechende Antragsstellung sind Aufgabe des /der Versicherten.

 

6.) Bei Nichterscheinen des /der KlientIn zu einem vereinbarten Termin, ohne vorherige Mitteilung, schuldet diese(r) der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie unabhängig vom Grund für den Ausfall ein Ausfallhonorar in voller Höhe des Honorars, das er /sie hätte zahlen müssen, wenn der Termin in Anspruch genommen worden wäre.

 

7.) Vereinbarte Termine, die aus vorhersehbaren Gründen nicht wahrgenommen werden können, sollten vom Klient /von der Klientin spätestens 48 Stunden vor dem Termin abgesagt werden, ansonsten wird ein Ausfallhonorar fällig.

 

8.) Termine, die von Seiten der Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie abgesagt werden müssen, werden dem /der KlientIn nicht in Rechnung gestellt. Der /Die KlientIn hat in einem solchen Fall keinerlei Ansprüche gegen die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Diese schuldet auch keine Angabe von Gründen. 

 

 

§ 5 Rechnungsstellung

 

1.) Der /die KlientIn bezahlt das anfallende Honorar für die Beratung für darmgesunde Ernährung bar im Anschluss an die Beratungssitzung (gegen Erhalt einer Quittung) oder per Überweisung (gegen Erhalt einer Rechnung) innerhalb von sieben Tagen.

 

2.) Die Quittung /Rechnung enthält den Namen, das Geburtsdatum und die Anschrift des /der KlientIn sowie den Behandlungszeitraum, eine Leistungsbeschreibung sowie nach Absprache bzw. auf Wunsch des Klienten /der Klientin die Diagnosestellung.

 

 

§ 6 Vertraulichkeit der Behandlung

 

1.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie behandelt die KlientInnendaten vertraulich und erteilt bezüglich einer Diagnose, der Beratungsinhalte sowie deren Begleitumstände und den persönlichen Verhältnissen des /der KlientIn Auskünfte nur mit deren ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung (Schweigepflichtentbindung).

 

2.) Absatz 1. gilt dann nicht, wenn die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Weitergabe der Daten verpflichtet ist – beispielsweise Meldepflicht bei bestimmten Diagnosen – oder auf behördliche oder gerichtliche Anordnung auskunftspflichtig ist. Dies gilt auch bei Auskünften an Personensorgeberechtigte, nicht aber für Auskünfte an Ehegatten, Verwandte oder Familienangehörige. Absatz 1. kann ferner ausgesetzt werden, wenn in Zusammenhang mit der Diagnose oder Therapie persönliche Angriffe gegen die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie oder ihre Berufsausübung stattfinden und sie sich mit der Verwendung zutreffender Daten oder Tatsachen entlasten bzw. schützen kann.

 

3.) Die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie führt Aufzeichnungen über ihre Leistungen. Dem /Der KlientIn steht eine Einsicht in diese Handakte nicht zu; er /sie kann auch nicht die Herausgabe dieser Handakte verlangen. Absatz 2. bleibt unberührt, sofern der /die KlientIn eine Behandlungsakte verlangt, welche die Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie kosten- und honorarpflichtig nach tatsächlichem Zeitaufwand aus der Handakte erstellt.

 

 

§ 7 Salvatorische Klausel

 

Sollten einzelne Bestimmungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen/ des Behandlungsvertrages ungültig oder nichtig sein oder werden, wird damit die Wirksamkeit des Vertrages insgesamt nicht berührt. Die ungültige oder nichtige Bestimmung ist vielmehr in freier Auslegung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vertragszweck oder dem Parteiwillen am nächsten kommt.